BASF eröffnet Zentrum für PU-Systeme bei St. Petersburg

Der zweite Standort des BASF-Joint-Ventures Elastokam wurde eröffnet. © BASF
Der zweite Standort des BASF-Joint-Ventures Elastokam wurde eröffnet. © BASF

ST. PETERSBURG. Der Chemiekonzern BASF hat gestern sein neues anwendungstechnisches Zentrum für Polyurethan-Systeme in Wsewoloschsk bei St. Petersburg eröffnet. Wie das seit 2000 bestehende Polyurethan-Systemhaus in Nischnekamsk gehört auch der neue Standort zu Elastokam, dem BASF-Joint-Venture mit dem russischen Unternehmen OAO Nishnekamskneftechim (NKNC).
Auf dem rund 2.000 Quadratmeter großen Areal in Wsewoloschsk sind neben dem modernen Technikzentrum und Büroflächen auch Lagerkapazitäten und ein Testlabor untergebracht. Das anwendungstechnische Zentrum soll Kunden aus Russland und anderer GUS-Staaten technischen Service sowie Vertriebs-Know-how für moderne Polyurethan-Systeme bieten. Polyurethane sind Kunststoffe oder Kunstharze, aus denen beispielsweise Dichtstoffe, Fußböden, Dämmstoffe, Lacke, Klebstoffe, Autositze, oder Armaturenbretter hergestellt werden. Die moderne Ausstattung im neu eröffneten BASF-Zentrum ermöglicht Testreihen von Polyurethan-Anwendungen für die Automobil- und Bauindustrie sowie im Bereich CASE (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe und Elastomere).
Elastokam ist in Russland seit zwölf Jahren am Markt. In enger Kooperation mit den Kunden entwickelte das Gemeinschaftsunternehmen zahlreiche kundenspezifische PU-Systemlösungen, so zum Beispiel eine Anwendung für die thermische Dämmung von Pipelines oder Lösungen für komplexe technische Anforderungen lokaler Hersteller im Kühlwesen.