BRIC-Staaten stützen Quartalsergebnis von Coca-Cola

Von der Produktpalette gehen Getränke ohne Kohlensäure zurzeit am besten © Coca-Cola
Getränke ohne Kohlensäure gehen zurzeit am besten © Coca-Cola

ATLANTA. Vor allem den BRIC-Staaten verdankt Coca-Cola das positive Quartalsergebnis, das der Konzern Mitte Juli in Atlanta vorstellte. Weltweit setzte der US-amerikanische Getränkehersteller von April bis Juni vier Prozent mehr um. In Russland stieg der Absatz um neun, in Indien sogar um 20 Prozent. Das Plus in China betrug sieben Prozent, und auch Brasilien legte mit immerhin noch sechs Prozent deutlich zu.
Der Gesamtumsatz verbesserte sich im zweiten Quartal um drei Prozent auf 13 Milliarden US-Dollar, der Gewinn blieb mit 2,8 Milliarden US-Dollar auf dem Vorjahresniveau. Den durch Preiserhöhungen gestiegenen Einnahmen hätten auf der anderen Seite erhöhte (Rohstoff-)Kosten gegenüber gestanden, hieß es seitens Coca-Cola.
In den USA und in Deutschland stieg der Absatz der Getränke um nur ein Prozent. Die Schuldenkrisen geplagten Ländern Südeuropas meldeten zurückgehende Verkäufe. In Nordeuropa macht dem Konzern zudem das schlechte Wetter zu schaffen.