Russlands M&A-Markt unter Druck

Die Studie hat für das zurückliegende Jahr 214 M&A-Deals gezählt © CMS
Die Studie hat für das zurückliegende Jahr 214 M&A-Deals gezählt © CMS

MOSKAU/LONDON. Der russische M&A-Markt ist im zurückliegenden Jahr geschrumpft. Aus der im Februar erschienen alljährlichen Studie der Beratergruppe CMS geht hervor, dass das Volumen von Fusionen- und Übernahme-Aktivitäten in Russland von 223 Deals mit einem Wert von 57 Milliarden im Jahr 2010 auf 214 Geschäfte für insgesamt 53,8 Milliarden Euro zurückgegangen ist. Die Mehrheit (56 Prozent) der Deals haben 2011 auf dem Energiesektor stattgefunden, am zweitwichtigsten war die Finanzsparte (zwölf Prozent).
Die Verfasser von „Deal Drivers Russia“ machen den durch die Eurokrise erhöhten Druck für den russischen Markt und globale Schwankungen für den Rückgang des Volumens verantwortlich. Die durch CMS befragten Akteure des M&A-Geschäfts zeigen sich für 2012 aber weitgehend optimistisch. 79 Prozent rechnen damit, dass in diesem Jahr das Angebot an staatlichen Unternehmen steigen wird.

Deal Drivers Russia 2012