Chinas Wirtschaft wächst nicht mehr zweistellig

Die Weltwirtschaftslage nimmt China den Wind aus den Segeln © EU
Die Weltwirtschaftslage nimmt China den Wind aus den Segeln © EU

PEKING. Das Bruttoinlandsprodukt Chinas ist 2011 um 9,2 Prozent auf 47,2 Billionen Yuan (etwa 5,9 Billionen Euro) gewachsen, teilte das staatliche Statistikamt Mitte Januar mit. Damit lag das BIP erstmals seit Jahren nicht im zweistelligen Bereich. Von 9,7 Prozent im ersten Quartal hat sich die Wachstumsdynamik auf 8,9 Prozent im vierten Quartal verringert.
Die Exporte und damit die Wirtschaftsentwicklung bremste die Schuldenkrise in Europa und die schwierige Finanzlage der USA. Die Ausfuhren wachsen nicht mehr wie gewohnt, weil die Nachfrage aus dem Ausland eingebrochen ist. Der Abkühlungstrend zeigt sich vor allem auf dem primären Sektor.
Die chinesische Regierung hatte nach 10,4 Prozent im Jahr 2010 für das abgelaufene Jahr acht Prozent als Ziel für das BIP-Wachstum ausgegeben.