Kasachischer Investor übernimmt Ritz-Carlton in Wien

Das künftige Ritz-Carlton am Schubertring in Wien © BAI
Das künftige Ritz-Carlton am Schubertring in Wien © BAI

WIEN. Anfang Dezember unterzeichnete die kasachische Investmentgesellschaft Verny Capital einen Vertrag zur Übernahme eines Hotels in Wien. Betreiber des Hotels wird die Ritz-Carlton Gruppe sein.
Verny Capital ist ein Private Equity Fund, der 2006 von der kasachischen ATF Bank, einem Unternehmen der UniCredit Group, ins Leben gerufen wurde. Der Fund verwaltet rund 3,5 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten.
Das teilweise denkmalgeschützte Gebäude am Schubertring im Zentrum der österreichischen Hauptstadt wurde von der BAI Bauträger Austria Immobilien rekonstruiert und jetzt für 120 Millionen Euro verkauft. Es hat 207 Zimmer und Suiten. Ursprünglich sollte das Hotel vom asiatischen Hotelbetreiber Shangri-La im Februar 2011 übernommen werden, allerdings zeigte die asiatische Gruppe kein Interesse mehr an der Übernahme der historischen Immobilie.
Verny Capital besitzt bereits das Luxushotel Ritz-Carlton in Moskau.