China plant Forschungszentrum für energieeffizientes Bauen

Energieeffiziente Gebäudetechnologie in Shanghai: der Jin Mao Tower © Siemens
Energieeffiziente Gebäudetechnologie in Shanghai: der Jin Mao Tower © Siemens

SHIJIAZHUANG. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) kooperiert mit der chinesischen Provinzregierung Hebei beim Aufbau eines Forschungszentrums für Niedrigenergiehäuser mit Passivhaustechnik. Darüber hinaus sollen mit Hilfe der dena ein Energieeffizienzstandard für Gebäude in der nordchinesischen Klimaregion entwickelt, chinesische Experten in Deutschland geschult, Maßnahmen zur Qualitätssicherung eingeführt und ein Passivhaus nach deutschem Vorbild als Pilotprojekt realisiert werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde Anfang Dezember in Peking unterzeichnet.
Die Kooperation wird vom chinesischen Bauministerium unterstützt. Die Ergebnisse sollen auch in die Planung von nationalen Maßnahmen zur Einsparung von Energie und CO2-Emissionen einfließen. Der Effizienzstandard, der für die Provinz Hebei entwickelt wird, kann für ganz Nordchina beispielgebend sein.
Die chinesische Bauwirtschaft ist in den ersten drei Quartalen 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,9 Prozent auf insgesamt rund 576 Milliarden Euro angewachsen. Die chinesische Regierung rechnet im Bereich der klimaschonenden Technologien mit Investitionen von mehr als 738 Milliarden Euro.