Schweizer plant Solarzellenproduktion in China

Bei der Unterzeichnung in Nantong werden Investionen von bis zu 60 Millionen Dollar festgehalten © Schweizer
Bei der Unterzeichnung in Nantong werden Investionen von bis zu 60 Millionen Dollar festgehalten © Schweizer

SCHRAMBERG. Die Schweizer Electronic AG will eine Produktionsstätte für Solarzellen und -module mit bis zu vier 100-Megawatt-Produktionslinien in Nantong bauen. Der deutsche Hersteller von Leiterplatten und Industrieelektronik hat für die Errichtung der ersten Produktionslinie nach eigenen Angaben Investitionskosten von 50 bis 60 Millionen US-Dollar eingeplant. Zielmarkt für die Solarmodule sei vorwiegend der Raum Asien-Pazifik, insbesondere jedoch China.
Die Tochtergesellschaft Schweizer Energy Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur hat bereits eine Vereinbarungen mit der Entwicklungsagentur der Stadt Nantong abgeschlossen, die sich rund 100 Kilometer nordwestlich von Shanghai befindet, teilt das Unternehmen Ende November mit. Die Produktion soll im Jahr 2013 starten.
Gleichzeitig möchte Schweizer einen eigenen Vertriebskanal in Asien aufbauen. Beratung, Projektierung und Installationsüberwachung von Solarparks stehen dabei im Vordergrund. Auch die Wartung und den Betrieb von Solarparks will Schweizer übernehmen.