Wintershall und Gazprom bauen Gasförderung aus

Seit 2008 erschließen die beiden Unternehmen das Urengoi-Feld gemeinsam © WH
Seit 2008 erschließen die beiden Unternehmen das Urengoi-Feld © WH

KASSEL. Ende Oktober wurde in Ludwigshafen von Alexej Miller,  Vorstandsvorsitzender von Gazprom, und Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die den geplanten Austausch von Beteiligungen festlegt.
Demnach sollen zwei weitere Blöcke der Achimow-Formation des Urengoi-Feldes in Westsibirien gemeinsam erschlossen werden. Wintershall, eine 100-prozentige Tochter der BASF SE, wird sich zunächst mit 25 Prozent plus einem Anteil an der Entwicklung der Blöcke IV und V beteiligen. Weiterhin erhält Wintershall eine Option, diese Beteiligung auf 50 Prozent aufzustocken.
Die Rahmenvereinbarung sieht vor, dass Gazprom im Gegenzug wertgleiche Beteiligungen an einigen ausgewählten Explorations- und Produktionsprojekten der Wintershall in der Nordsee (Niederlande, Großbritannien) erhalten soll. Hier wird Gazprom im Ergebnis an der Hälfte der jeweiligen Wintershall-Anteile in den Konzessionen beteiligt.