Bayer prüft Pharmaproduktion in Swerdlowsk

Ein Joint Venture mit der russischen Yunona Holding könnte entstehen © Bayer
Ein Joint Venture mit der russischen Yunona Holding könnte entstehen © Bayer

FRANKFURT. Der Pharmakonzern Bayer will zusammen mit dem russischen Unternehmen Yunona Holdings aus Jekaterinburg Arzneimittel in Russland produzieren, bestätigte ein Bayer-Sprecher Mitte Oktober dem Handelsblatt eine Branchendienstmeldung. Bisher sei allerdings erst eine Absichtserklärung unterschrieben, die eine Kooperation ausloten soll.
Die staatliche Yunona Holding ist Teil des Pharmazie-Clusters im Gebiet Swerdlowsk, dessen Aufbau die russische Regierung vorantreibt. Ein mögliches Joint Venture zwischen Bayer und Yunona könnte neben Produktion und Entwicklung auch den Vertrieb pharmazeutischer Produkte übernehmen und dafür auch öffentliche Gelder mobilisieren.