Sberbank kauft in Wien ein

Die Osteuropatochter der Volksbank gehört jetzt zur russischen Sparkasse © ÖVAG
Die Osteuropatochter der Volksbank gehört jetzt zur russischen Sparkasse © ÖVAG

MOSKAU/WIEN. Das russische Geldinstitut Sberbank hat den Kauf der osteuropäischen Tochterfirma der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) abgeschlossen. Wie aus einer ÖVAG-Mitteilung hervorgeht, zahlt die Sberbank zwischen 585 Millionen und 645 Millionen Euro für die VBI, je nachdem wie die Geschäftsergebnisse des laufenden Jahres ausfallen.
Die russische Sparkasse übernimmt damit von der ÖVAG knapp 300 Geschäftsstellen mit fast 4.000 Mitarbeitern in acht Ländern: Slowakei, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Ukraine. Ausgenommen aus dem Deal ist das Rumäniengeschäft, das die ÖVAG in den kommenden zwei bis drei Jahren sanieren und dann ebenfalls verkaufen will.
Für Russlands größte Bank, die bereits Töchter in Belarus, Kasachstan und in der Ukraine hat, ist es die erste Anschaffung in Westeuropa.